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10.11.2017, 12:38 Uhr
Tafelrunde Büttnershof mit dem Kulturstaatssekretär
Kultur im ländlichen Raum
Das Land fördert die Kulturschätze höher als zuvor. 

Der CDU-Landtagsabgeordnete Chris Schulenburg (CDU) lud vor kurzem zu einer weiteren traditionellen Tafelrunde in Büttnershof ein. Als Gast referierte der Kulturstaatssekretär des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Gunnar Schellenberger (CDU) zum Thema „Kultur im ländlichen Raum“. Neben interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Kommunalpolitikern, wie Bürgermeistern, Stadt- und Gemeinderäten, waren auch Ehrenamtliche, die sich für die Erhaltung der Kultur engagieren, der Einladung zur politischen Diskussionsrunde gefolgt und beteiligten sich rege an der anschließenden Diskussion.

Kulturstaatssekretär Dr. Gunnar Schellenberger erklärte im Rahmen seines Impulsvortrages:

„In Sachsen-Anhalt zeugen rund 60.000 Kulturdenkmale von der Vielfalt unserer einzigartigen Kulturlandschaft. Diesen außergewöhnlichen Reichtum gilt es zu erhalten und fit für künftige Generationen zu machen. Im Kulturbereich stehen wir gerade im ländlichen Raum vor strukturellen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Um das Spektrum der öffentlichen Kulturangebote zu bewahren, arbeitet die Landesregierung eng mit den Städten und Kommunen zusammen. Der Zugang zu Kunst und Kultur sollte allen offen stehen. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, das vielfältige Angebot dieser reichen Kulturlandschaft zu erhalten.“

Der Landtagsabgeordnete Chris Schulenburg machte während der Veranstaltung deutlich:

„Die Kommunen haben oftmals wenig finanziellen Spielraum, um Kulturförderung zu betreiben, da sie eine freiwillige Aufgabe darstellt. Deshalb sollte die finanzielle Unterstützung des Landes zum Erhalt der Kultur im ländlichen Raum eine zentrale Aufgabe der Landespolitik sein. Die Aufstockung im aktuellen Landeshaushalt war nur folgerichtig. Mit der Kulturförderung steigern wir den Tourismus und damit die Wirtschaftskraft in der Altmark und im Elbe-Havel-Land.  Die Förderprogramme sollten unbürokratischer gestaltet werden und das Land sollte bei der Antragsstellung behilflich sein. Durch ehrenamtliche Arbeit wird die Kultur im Dorf erhalten. Die Anerkennung dieser engagierten Arbeit durch die Kommunal- und Landespolitik muss weiter in den Fokus gerückt werden.“

 

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